In einer Welt, in der Geld mehr gilt als Gewissen und Macht als Wahrheit verkauft wird, entsteht ein Zerrbild: der moderne Gott des Kapitalismus.
21.07.2025
Er lenkt die Märkte, bestimmt die Regeln, sitzt in Hochhäusern und spricht in Börsenkursen. Doch hinter der glänzenden Fassade?Angst. Kontrollverlust. Menschliche Schwäche. Dieses Gedicht ist eine ironisch-zynische Abrechnung mit jener „göttlichen“ Machtfigur, die vorgibt, alles zu beherrschen – und dabei doch nur ein Gefangener ihres eigenen Systems ist. Gedicht:Der materielle Kapital-Gott der Betnässer Er thront auf Bergen aus digitalem Geld, sein Wille zählt – zumindest in seiner Welt. Mit Zahlen in Ketten hält er uns klein, doch in seinen Augen flackert der Schein. Er nennt sich Herr über Börse und Zeit, doch du siehst seine Furcht, wenn der Bildschirm schreit. Die Kurve fällt – die Stirn glänzt nass, sein Imperium steht auf brüchigem Glas. Er spricht von Märkten, von Ordnung, von Macht, doch schläft schlecht – jede gottlose Nacht. Denn tief in ihm, da ahnt er genau: Der nächste Crash macht ihn ganz genau so blau. Sein Tempel: die Bank. Sein Dogma: Besitz. Doch kein Gebet nimmt ihm die Angst. In Wahrheit ist er ein König des Bösen und Börsen, ein nächtlicher Schwitzer, ein Hampelmann. Er ist ein Kapital-Gott, doch im Innersten – nur ein kleiner, ängstlicher Betnässer. Fazit:Die Mächtigen unserer Zeit sprechen von Ordnung, Verantwortung, Systemrelevanz – doch oft fehlt es ihnen an dem Wichtigsten: Menschlichkeit, Rückgrat, Wahrhaftigkeit. Sie regieren mit Geld, doch leben in Angst. Dieses Gedicht ist kein Aufruf zum Hass – sondern eine Einladung zum Hinsehen. Denn vielleicht beginnt wahre Veränderung genau dort: Wo man die Fassade erkennt – und nicht mehr daran glaubt. |



